Wenn der Hacker den Herzschrittmacher knackt

25.06.2018

Pfefferminzia.de - Die heutige Medizin arbeitet und speichert Patientendaten digital. Wie sicher ist die Medizintechnik gegenüber Angriffen von Cyberkriminellen? Wie schützen sich Medizininstitute und welche Gefahren bestehen für Anwender?

Die Nachricht im vergangenen September schockierte die Welt: Der US-Pharmakonzern Abbott startete für 465.000 implantierte Herzschrittmacher eine Rückrufaktion. Manche Geräte des Herstellers St. Jude Medical, den Abbot übernommen hatte, wiesen eine Sicherheitslücke auf. Hackerangriffe, die die Funktion der Schrittmacher massiv stören hätten können, waren möglich.

Auch 13.000 deutsche Patienten waren betroffen. Sie mussten sich unter kardiologischer Aufsicht einer Prozedur mit einem Programmiergerät unterziehen, um ein Update der Software für den Herzschrittmacher zu erhalten.

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