Uber zahlt Schweigegeld nach Hackerangriff

22.11.2017

ntv - Das angekratzte Image von Uber erhält eine weitere Schramme: 2016 stehlen Hacker Millionen Kunden- und Fahrerdaten des US-Fahrdienstleisters. Das Unternehmen versucht, das Datenleck zunächst zu verheimlichen.

Dem Fahrdienstvermittler Uber sind bereits vor gut einem Jahr Daten von rund 50 Millionen Fahrgästen gestohlen worden. Das skandalgeschüttelte Start-up verschwieg aber den Vorfall und informierte die Öffentlichkeit erst jetzt. Es gehe um Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Nutzern rund um die Welt, teilte Uber mit.

Außerdem hätten sich die Angreifer auch Zugriff auf Daten von etwa sieben Millionen Uber-Fahrern verschafft. Es seien nach bisherigen Erkenntnissen aber keine Kreditkarten-Daten oder Informationen zu Fahrten gestohlen worden, betonte die Firma.

Statt Behörden oder Betroffene zu informieren, bezahlte Uber den Hackern 100.000 Dollar, damit sie die gestohlenen Daten vernichten, berichteten der Finanzdienst Bloomberg und die "New York Times". Die New Yorker Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren zum Hacker-Angriff ein.

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