So sollen sich Krankenhäuser auf Hacker-Angriffe vorbereiten

15.05.2017

Süddeutsche Zeitung - Die Mitarbeiter des Lukaskrankenhauses im rheinischen Neuss dürften angesichts der Weltlage zurzeit ein Déjà-vu erleben. Im Frühjahr 2016 schlossen hier die Ärzte ihre Notaufnahme und sagten etliche Operationen ab. Eine erpresserische Software hatte ihre Bildschirme schwarz gefärbt und die Patientendaten hinter einer Lösegeldforderung verschlossen. Ärzte, die sich längst an die iPad-Visite gewöhnt hatten, holten ihre Klemmbretter wieder aus der Schublade.

Am Wochenende sind nun in Großbritannien Dutzende Kliniken angegriffen worden. Auch sie mussten Patienten nach Hause schicken und Computer herunterfahren. Diesmal handelte es sich nicht um einen schädlichen E-Mail-Anhang allein, sondern um Software, die über eine Microsoft-Sicherheitslücke auf der ganzen Welt Behörden und Unternehmen traf. Mehr