Norwegen meldet schweren Angriff auf Gesundheitsdaten

25.01.2018

Medinside - Zwei Aspekte wirken beunruhigend: Es scheint völlig unklar, wieviele Patientendossiers betroffen sind. Aber klar ist, dass es hochprofessionelle Hacker waren.

Die IT-Systeme des Gesundheits-Systems im Südosten von Norwegen wurden ab Anfang Januar attackiert und offenbar zum Teil erfolgreich gehackt. Das Ausmass des Schadens erscheint derzeit unklar, das heisst: Die Behörden veröffentlichten keine Angaben dazu, welche und wieviele Informationen die digitalen «Einbrecher» entwenden konnten.

Grundsätzlich betroffen sind aber alle Spitäler eines Verbunds, der rund 2,9 Millionen Menschen betreut und ähnlich viele Elektronische Patientendossiers umfasst.

«Wir sind in einer Phase, wo wir noch versuchen, einen Überblick zu bekommen», sagte Kjetil Nilsen, der Direktor der norwegischen Sicherheitsbehörde NSM im Kanal «VG». «Wir arbeiten noch daran, alle Aspekte zu erkennen.»

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