DS-GVO: Apotheker tappen im Dunkeln

28.03.2018

Apotheke adhoc - Wie ein Damoklesschwert schwebt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) über den Apotheken. Am 25. Mai tritt sie in Kraft und dennoch wissen die meisten Apotheker nicht, was da auf sie zukommt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen APOSCOPE-Studie "Digitalisierung in der Apotheke".

Nur jeder zweite Teilnehmer (51 Prozent) weiß um das neue Gesetz, für dessen Umsetzung die Bundesregierung das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) überarbeitet hat. Informiert sind vor allem die Apothekenleiter: 76 Prozent von ihnen gaben an, über das Inkrafttreten DS-GVO Bescheid zu wissen. Dagegen haben nur 36 Prozent der PTA von den anstehenden Neuerungen gehört.

Wie aber steht es um die Vorbereitung? 61 Prozent derjenigen Befragten, die wissen, dass die DS-GVO kommt, fühlen sich schlecht vorbereitet: 44 Prozent eher schlecht, 10 Prozent schlecht und 7 Prozent sehr schlecht. Nur knapp ein Viertel (24 Prozent) sehen sich eher gut vorbereitet, 10 Prozent gut und 3 Prozent sehr gut. Hier gibt es kaum Unterschiede zwischen den Berufsgruppen.

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